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Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen.

„Theodor Fontane“

Der Gubener Heimatbund e.V. setzt sich zum Ziel

  • die Förderung ...

    der Heimatpflege zwischen den Heimatgebiet ansässigen und den außerhalb des Heimatgebietes lebenden Landsleuten

  • die Förderung ...

    der Heimatkunde des Heimatgebietes Guben und Umgebung (darunter ist Guben Stadt und Landkreis auch vor 1945 zu verstehen), sowie der Niederlausitz.

Aktuelles

Neujahrsfest des Gubener Heimatbundes e.V.

15. Januar 2026
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https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2026/01/eilmeldung.jpg 225 400 wheik https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2024/01/header_logo.png wheik2026-01-15 11:37:172026-01-15 15:44:17Neujahrsfest des Gubener Heimatbundes e.V.

Mitgliedertreff am 02.02.2026

15. Januar 2026
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https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2026/01/strassen-1.jpg 253 400 wheik https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2024/01/header_logo.png wheik2026-01-15 11:37:022026-01-15 15:44:42Mitgliedertreff am 02.02.2026
Gedenkstein nach der Reinigung

Gedenken an die Gubener Vertreibung

8. Juni 2025
Weiterlesen
https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2025/06/20250527_071429.jpg 400 180 wheik https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2024/01/header_logo.png wheik2025-06-08 18:04:562025-06-08 18:04:56Gedenken an die Gubener Vertreibung
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Meilensteine der Geschichte

  • GUBEN VOR 1000

    Viele Ereignisse, die uns aus dieser Zeit überliefert sind, sollte man eher als Sagen oder sagenhafte Geschichten betrachten.

    Guben vor 1000

  • 1068

    Kaiser Heinrich der III. nimmt den Slawen die Stadt Guben ab und übergibt sie dem Herzog Wladislaus. (DT)

    Guben 11. Jahrhundert

  • 1140

    Unter Albrecht dem Bären wird Guben erneuert. Weitere deutsche Einwanderer lassen sich nieder. (DT)

    Guben 12. Jahrhundert

  • 1235

    Heinrich der Erlauchte, meißnischer und östlicher Markgraf, erteilt Guben das Stadtrecht (DT)

    Guben 13. Jahrhundert

  • 1312

    Das Gubener Stadtwappen mit seinen drei Tortürmen erscheint erstmalig auf einer Urkunde. (PN)

    Guben 14. Jahrhundert

  • 1412

    Klosterkirche bekommt Räderuhr. (DT)

    Guben 15. Jahrhundert

  • 1542

    Befestigung des Klostertores (PN)

    Guben 16. Jahrhundert

  • 1620

    Die Pest wütet in Guben. (DT)

    Guben 17. Jahrhundert

  • 1745

    Preußische Truppen besetzen Guben. (PN)

    Guben 18. Jahrhundert

  • 1862

    Einweihung der neuen Klosterkirche am 29.10. (PN)

    Guben 19. Jahrhundert

  • 1961

    Umbenennung der Stadt in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben am 03.01.

    Guben 20. Jahrhundert

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Gubener Zeitung

Guben vor 100 Jahren

Die Gubener Zeitung, von 1871 bis 1944 kann auf Rollfilm in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek Guben eingesehen werden.
Im Online-Archiv der Gubener Zeitung haben wir für Sie einige Beiträge von 1901 bis 1921 zusammengestellt.

Heute vor 124 Jahren (20. April 1902)

Über Belästigungen durch Hunde wird vielfach Klage geführt. Die Hundebesitzer verweisen wir auf die Polizeiverordnung, wonach Doggen jeder Art und doggenartige Hunde sowie die Fleischerhunde, ferner alle anderen bissigen Hunde, für welche im einzelnen Falle dem Eigenthümer gegenüber eine entsprechende Anordnung seitens der Ortspolizeibehörde getroffen wird, sofern sie außerhalb der Häuser oder der geschlossenen Hofräume sich befinden, mit Maulkörben versehen sein müssen, die das Beißen verhindern geeignet sind.

Es ist verboten, Hunde in öffentliche Wirthschaften - ausgeschlossen sind jedoch die Garten-wirthschaften - mitzunehmen. In Gartenwirthschaften und auf Kirchhöfe mitgebrachte Hunde sind stets an einer nicht über einem Meterlangen Leine zu führen.

Heute vor 117 Jahren (20. April 1909)

Eisenbahnunterführung beim Kupferhammer. Die von Grunewald kommenden Fuhrwerke müssen, wenn sie den Bahnhof und die Güterverladestelle hierselbst erreichen wollen, den ziemlich weiten Umweg über die Kupferhammerstraße machen, weil der Fahrweg und die Brücke über das schwarze Fließ zwischen der Kupferhammermühle und dem Gartenlokal Privateigentum und die Überfahrt über die Eisenbahngeleise wegen des starken Bahnverkehrs zeitraubend und mit Gefahren verbunden ist. Um Abhilfe zu schaffen und die vom Fuhrwerksverkehr zeitweise stark benutzte Kupferhammerstr. zu entlasten, ist, wie uns mitgeteilt wird,  an zuständiger Stelle in Anregung gebracht worden,  in der Nähe der Kupferhammermühle nach Grunewald zu im Anschluß an die Chaussee auf Stadtgebiet eine Eisenbahnunterführung herzustellen, vermittels deren eine nähere und bequemer zu erreichende Verbindung -  unter Benutzung der Straße am linksseitigen Neißeufer -  mit dem Bahnhof geschaffen werden.

Heute vor 115 Jahren (20. April 1911)

Baumblüte. Wenn das gegenwärtige warme Wetter anhält, so haben wir zum ersten Mai-Sonntag die allgemeine Baumblüte zu erwarten. Die Aprikosen- und Kirschbäume sind in geschützten Lagen bereits am Blühen. Die Wetterkundigen wollen wissen, daß in den nächsten Tagen warme Gewitterregen sich einstellen.

 

Einem Hasenliebhaber, der gestern in der Nähe der Abdeckerei mit einem Tesching einen Hasen erlegte, und mit nach Hause nahm, wurden bei der alsbald erfolgten Haussuchung sowohl der Braten, das Fell und das benutzte Gewehr abgenommen, außerdem hat der Betreffende noch gerichtliche Bestrafung zu erwarten.

 

Groß Breesen, 19. April. (Hufbeschlagprüfung.) In der Prüfung an der Hufbeschlags-Lehrschmiede zu Cottbus hat der Schmied Gustav Irrgang zu Groß-Breesen die Berechtigung zum Betriebe des Hufbeschlaggewerbes mit dem Prädikat „sehr gut“ erhalten.

 

Heute vor 114 Jahren (20. April 1912)

Zum Untergang der Titanic

Noch immer ist nichts näheres  über die furchtbare Katastrophe , der die „Titanic“zum Opfer fiel, bekannt. Einzelheiten hierüber werden geflissentlich unterdrückt. Obwohl die „Carpathia“, welche die Ueberlebenden , darunter auch den Generaldirektor der White Star Line, Isman, an Bord hat, mit den drahtlosen Stationen stundenlang in drahtloser Verbindung war, die Liste der Ueberlebenden sandte und viele kurze Marceonigramme austauschte, kam kein Wort über die Art der Katastrophe von ihr ans Land. Die Marconi-Telegraphisten ersuchten die „Carpathia“ wiederholt, der gespannt harrenden Welt Mitteilungen über die Ursache und den Verlauf der Katastrophe zu machen; doch umsonst. Es hatte den Anschein, daß eine Telegrammzensur auf der „Carpathia“ eingerichtet war. Die Kreuzer „Chester“ und „Salem“ versuchten viele Male vergeblich, Auskunft von der „Carpathia“ zu erhalten. (Es folgen weitere Ausführungen)

Heute vor 107 Jahren (20. April 1919)

Vor 75 Jahren. In den Jahren 1842 bis 1844 erfolgt der Umbau und die Neueinrichtung des inneren unserer Stadt - und Hauptkirche. Während der Bauzeit wurden die Gottesdienste in der Bergbegräbniskirche abgehalten. Am Ostersonntage, den 7. April 1844 stand die feierliche Wiedereröffnung des Gotteshauses unter allseitiger Beteiligung der Behörden und Gemeindeglieder statt. Die Weiherede hielt Superintendent Korn. Die Kosten dieses Baues, mit Einschluß des der Größe des Gotteshauses entsprechenden, vom Orgelbaumeister Hartig in Neufalz erbauten Orgelwerkes, beliefen sich auf 20 000 Taler. Das zu dem Bau verfügbare Kirchenvermögen betrug aber nur 3000 Taler. Obwohl viele Gemeindeglieder ihre Liebe zur Kirche bei dieser Gelegenheit bekundet haben, so sah sich,  wie das Ev. Gemeindeblatt schreibt, doch die Kirchengemeinde nach Vollendung des Baues mit einer sehr bedeutenden Schuldenmasse belastet, deren Tilgung in folgenden 25 Jahren noch nicht gelungen war.

Heute vor 106 Jahren (20. April 1920)

Die Kiefernspinner-Kalamität im Gubener Stadtwalde geht ihrem Ende entgegen, diesmal hoffentlich ohne größere Schädigung angerichtet zu haben. Das war nicht immer so. Wer die Försterei Tiefensee öfters durchwandert hat, wird sich gewundert haben über die weiten Flächen junger zusammenhängender Stangenorte. Das sind die Folgen des großen Spinnenfraßes aus den Jahren   1862 – 65, dem 250 Hektar Wald zum Opfer fielen. Ein kleinerer Fraß in den 70er Jahren brach 1876 zusammen, bevor die Kalamität ihren Höhepunkt erreicht hatte. In den Jahren 1886 – 1890 wuchs die Meng der Raupen so gewaltig an, daß über 3000 Hektar Wald geleimt werden mußten, um ausgedehnte Verheerungen zu verhindern. Die noch überall sichtbaren ring stammen aus jener Zeit. Wer Interesse an unserem Wald hat, seinem Gedeihen und den Gefahren, welche ihm und unseren Gemeinden drohen, den weisen wir hier nochmals auf den Vortrag des Herrn Prof. Haase, Berlin, hin, der mit Vorführung einer Reihe von Lichtbildern einen allgemein verständlichen Vortrag über das Leben des Kiefernspinners, unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse im Gubener Stadtwald, sprechen wird.

Heute vor 105 Jahren (20. April 1921)

Heute vor 103 Jahren (20. April 1923)

Der freche Diebstahl von Obstbäumen im Landkreise Guben wird leider fortgesetzt. Jetzt sind in der Zeit vom 1. Bis 3. D. Mts, an der Chaussee Guben - Cottbus wiederum 3 Stück im Herbst gepflanzte Süßkirschenbäume gestohlen worden. Für die Ermittlung der Diebe, so daß gerichtliche Bestrafung erfolgen kann, hat der Landrat eine Belohnung von 50 000 M ausgesetzt. Zweckdienliche Mitteilungen nimmt das Kreisbauamt entgegen. Alle Kreisinsassen sollten bei der Ermittlung der Diebe behilflich sein.

Eine Baumblüten-Clubfahrt nach Guben mit Damen unternimmt am nächsten Sonntag der Motorfahrer-Club Forst (Lausitz). Die Teilnehmer fahren um 8 Uhr vom Feldschlößchen in Forst ab, dürften also, da mit Verspätungen bei solchen Fahrten immer gerechnet werden muß, zwischen 9 und 10 Uhr in Guben eintreffen. Die Forster Clubmitglieder rechnen mit einer starken Beteiligung.

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