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Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen.

„Theodor Fontane“

Der Gubener Heimatbund e.V. setzt sich zum Ziel

  • die Förderung ...

    der Heimatpflege zwischen den Heimatgebiet ansässigen und den außerhalb des Heimatgebietes lebenden Landsleuten

  • die Förderung ...

    der Heimatkunde des Heimatgebietes Guben und Umgebung (darunter ist Guben Stadt und Landkreis auch vor 1945 zu verstehen), sowie der Niederlausitz.

Aktuelles

Weihnachtsfeier im Ratskeller

9. Dezember 2024
Weiterlesen
https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2025/03/WF_2024_1.jpg 200 300 wheik https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2024/01/header_logo.png wheik2024-12-09 18:52:162025-03-02 19:06:31Weihnachtsfeier im Ratskeller

Vorstellung Gubener Heimatkalender 2025

3. Dezember 2024
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https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2025/03/GHK_2025_1.jpg 225 300 wheik https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2024/01/header_logo.png wheik2024-12-03 18:48:022025-03-02 19:05:54Vorstellung Gubener Heimatkalender 2025

Ausstellung „100 Jahre Ratskeller“ in der Stadtbibliothek

30. September 2024
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https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2024/09/Rathaus_Gubin.jpg 238 171 wheik https://gubener-heimatbund.de/wp-content/uploads/2024/01/header_logo.png wheik2024-09-30 10:17:152024-10-06 21:00:11Ausstellung „100 Jahre Ratskeller“ in der Stadtbibliothek
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Meilensteine der Geschichte

  • GUBEN VOR 1000

    Viele Ereignisse, die uns aus dieser Zeit überliefert sind, sollte man eher als Sagen oder sagenhafte Geschichten betrachten.

    Guben vor 1000

  • 1068

    Kaiser Heinrich der III. nimmt den Slawen die Stadt Guben ab und übergibt sie dem Herzog Wladislaus. (DT)

    Guben 11. Jahrhundert

  • 1140

    Unter Albrecht dem Bären wird Guben erneuert. Weitere deutsche Einwanderer lassen sich nieder. (DT)

    Guben 12. Jahrhundert

  • 1235

    Heinrich der Erlauchte, meißnischer und östlicher Markgraf, erteilt Guben das Stadtrecht (DT)

    Guben 13. Jahrhundert

  • 1312

    Das Gubener Stadtwappen mit seinen drei Tortürmen erscheint erstmalig auf einer Urkunde. (PN)

    Guben 14. Jahrhundert

  • 1412

    Klosterkirche bekommt Räderuhr. (DT)

    Guben 15. Jahrhundert

  • 1542

    Befestigung des Klostertores (PN)

    Guben 16. Jahrhundert

  • 1620

    Die Pest wütet in Guben. (DT)

    Guben 17. Jahrhundert

  • 1745

    Preußische Truppen besetzen Guben. (PN)

    Guben 18. Jahrhundert

  • 1862

    Einweihung der neuen Klosterkirche am 29.10. (PN)

    Guben 19. Jahrhundert

  • 1961

    Umbenennung der Stadt in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben am 03.01.

    Guben 20. Jahrhundert

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Gubener Zeitung

Guben vor 100 Jahren

Die Gubener Zeitung, von 1871 bis 1944 kann auf Rollfilm in den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek Guben eingesehen werden.
Im Online-Archiv der Gubener Zeitung haben wir für Sie einige Beiträge von 1901 bis 1921 zusammengestellt.

Heute vor 115 Jahren (18. Januar 1911)

Heute vor 113 Jahren (18. Januar 1913)

Fernsprechwesen Die Zahl der an das Fernsprechnetz Guben angeschlossenen Teilnehmer hat am 1. Januar die Zahl 500 überschritten. Auf Grund des § 3 der Fernsprech-Gebühren-Ordnung vom 20. Dezember 1899erhöht sich daher die Pauschgebühr  vom 1. April ab von 140 auf 150 M. Die Teilnehmer sind berechtigt, ihre Anschlüsse zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erhöhung mit einmonatiger Frist zu kündigen.

Der Verein für Feuerbestattung für Guben und Umgegend hatte am 31. Dezember erst ein halbes Jahr seit seiner Gründung hinter sich und in dieser so kurzen Zeit einen außergewöhnlich günstigen Aufschwung genommen. In der letzten Vorstandssitzung konnte mitgeteilt werden, daß nunmehr annähernd 80 Mitglieder dem Verein angehören und alle Aussicht vorhanden ist, daß die ersten 100 Mitglieder in Kürze erreicht sein werden. Der Vorstand beschäftigte sich bisher mit verschiedenen Projekten, die den Mitgliedern materielle Erleichterungen bei eintretendem Todesfall bringen sollen. Näheres darüber wird in der nächsten Generalversammlung , die auf den 3. Februar festgesetzt wurde, mitgeteilt werden. Sein Hauptaugenmerk lenkt der Verein darauf, gerade den mittleren und unteren Volksschichten, in denen der Gedanke der Feuerbestattung sich immer mehr verbreitet, die Kosten zu erleichtern. Zu diesem Zwecke werden die Stiftungen, die dem Verein in Aussicht gestellt wurden, segenbringend wirken. Es eröffnet sich hier ein neues Betätigungsfeld für ideale Spender.

Heute vor 112 Jahren (18. Januar 1914)

Die Eisbahn auf den Schreiberschen Wiesen bildet jetzt das Ziel von vielen Hunderten.  Am Eröffnungstage besuchten 246 Personen den Eisplatz, Donnerstag stieg der Besuch auf 579 und Freitag sogar auf 727 Personen. Der Rauhreif der letzten Tage, der jeden Baum und Strauch mit seinen feinen Kristallen umhüllte, gab dem Platz ein erhöhtes winterliches Aussehen. Für morgen Sonntag sind zwei Eiskonzerte geplant. Das erste findet voraussichtlich von 11 bis halb Eins statt. Der Eintrittspreis zu solchem Konzert beträgt 20 Pfg. für die Person. Kinder- und Freikarten werden dazu nicht ausgegeben. Auch Büfetts sind seit gestern auf dem Eise aufgeschlagen, an denen für billiges Geld warme Getränke, Kuchen, Würstchen usw. zu haben sind.

Heute vor 107 Jahren (18. Januar 1919)

Pflicht aller stellungssuchenden Bürokräfte! Man schreibt uns: Zwecks Verdrängung der weiblichen Bürokräfte, die z. Zt. An  Mannesstatt arbeiten – in Post, Bahn , Bank, kaufm. Instituten, Stadtverwaltung, Spar- und anderen Kassen- ist es erforderlich, eine Statistik der arbeitslosen männlichen Kräfte einzureichen. Der M. und S. Rat Guben hat sich bereit erklärt, dementsprechend vorzugehen. Alle stellensuchenden Männer, wie Buchhalter, Bürohilfskräfte und, Kaufleute sowie jegliche schreibgewande Personen - auch diejenigen, die Inzwischen eine Notstellung angenommen haben, z.B. beim Sicherheitsdienst der Stadt Guben usw.-werden aufgefordert, sich zwecks Aufstellung  einer zahlenmäßigen Statistik beim Arbeitsamt Guben, Schulstraße, unverzüglich zu melden, gleichspiel ob sie Unterstützung beziehen oder nicht. Nur so kann geeignete Büroarbeit nachgewiesen werden.

Brauereiverkauf. Das den Kurzanichen Erben gehörige in der langen Straße gelegene Brauereigrundstück hat der Handelsmann Sichberg von hier für 48000 M käuflich erworben.

Heute vor 106 Jahren (18. Januar 1920)

Dunkles Brot und Semmeln. Auf die häufigen Klagen des Publikums über dunkles Brot oder Semmeln wird vom Lebensmittelamt mitgeteilt, daß außer dem jetzt gelieferten verhältnismäßig hellen Roggen- und Weizenmehl  noch Weizennachmehl und andere Streckungsmittel von der Reichsgetreidestelle, geliefert werden, die sämtlich sehr dunkel sind. Solange diese Streckungsmittel zum Mischen verbraucht werden müssen, wird auch das Brot, trotz des besseren  Roggen- bezw. Weizenmehles, leider immer noch zum Teil dunkel ausfallen.

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